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Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und in arbeitsteilig organisierten Volkswirtschaften zudem eine Grundbedingung wirtschaftlicher Prosperität. Die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft ist somit untrennbar mit der Zukunft der Mobilität verbunden.
Mobilität in Form von Verkehr ist jedoch gleichzeitig eine Belastung für Umwelt und Gesellschaft. Schadstoff- und Lärmemissionen, der Energieverbrauch und der Flächen- und Kapitalbedarf der Verkehrsinfrastruktur sind unvermeidliche negative Begleiterscheinungen von Mobilität. Dies gilt umso mehr, da Deutschland als Transitland in der Mitte der erweiterten Europäischen Union zunehmende Verkehrsströme zu bewältigen hat.
Die Zukunft der Mobilität entscheidet sich im Austarieren von wirtschaftlicher Notwendigkeit, gesellschaftlichen Bedürfnissen, ökologischer Rücksicht und konsequenter Implementierung von technologischem Fortschritt. Dabei sind die Fragen zu diskutieren, wie die Verteilung des Mobilitätsbedürfnisses auf die verschiedenen Verkehrsträger aussehen soll, wie die Finanzierung der Infrastruktur zu sichern ist und wie das zukünftige, steigende Bedürfnis nach Mobilität von Individuen und Transportleistungen in der Wirtschaft zu organisieren ist. Dabei sind sowohl die Folgen der Mobilität für Mensch und Umwelt in verschiedenen Regionen zu bedenken, als auch die bisherigen Beiträge und das weitere Potenzial moderner Kommunikationstechnologien für die Zukunftsfähigkeit von Verkehr zu berücksichtigen.
In Verbindung mit der Arbeitsgruppe Verkehrspolitik des Managerkreises
der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt sich der Arbeitsbereich Nachhaltigkeit der Stabsabteilung mit dem komplexen Themenfeld Mobilität. Die Bearbeitung dieses breiten
Themenfeldes reicht von der Entwicklung von Ideen zur Zukunft der Mobilität über die Erarbeitung von Empfehlungen für Entscheidungsprozesse in Wirtschaft und Politik bis hin zur Diskussion technologischer Aspekte.
Kontakt:
Dr. Max Brändle, E-Mail: Max.Braendle@fes.de
Sina Dürrenfeldt, E-Mail: Sina.Duerrenfeldt@fes.de
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