FES Stabsabteilung / Moderne Industriepolitik

Moderne Industriepolitik

Ökologie und Ökonomie ergänzen und bedingen sich. Ohne die Anerkennung dieses Grundtatbestandes in Politik und Wirtschaft, in Planung und Praxis wird es weder in Deutschland noch weltweit eine sozialverträgliche Wohlstandssicherung geben. Die zukunftsfähige Weiterentwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft fasst dabei der Begriff „Nachhaltigkeit“ zusammen. Im Arbeitsbereich Nachhaltigkeit der Stabsabteilung werden Beiträge zur Schaffung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen in bestimmten Wirtschaftbereichen erarbeitet und mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert.

Die Zukunft der Energie ist ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung Deutschlands. Die Stabsabteilung setzt sich seit Jahren mit dem komplexen Thema der Zukunft der Energie in Deutschland auseinander. Fragen der Energieversorgung und der Energiewirtschaft müssen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer, technologischer und außenpolitischer Faktoren geklärt werden, damit heute die richtigen Entscheidungen für morgen getroffen werden können. 


Kontakt: 
Dr. Philipp Fink,
E-Mail: philipp.fink@fes.de 
Tel.: 030/269 35 7062
Fax: 030/269 35 9236

Irin Nickel
E-Mail: irin.nickel@fes.de 
Tel.: 030/269 35 7061
Fax.: 030/269 35 9236
 
  Termine Rückblick Publikationen  
Aktuelles
Studie
Die ökologische Industriepolitik Deutschlands am Beispiel der Solar- und Windindustrie

Studie
Moderne Industriepolitik oder postmoderne Industriepolitiken?

Thesenpapier
The Green New Deal

Rückblick:
20.10.2009
Fachkonferenz
"Industriepolitik für die Kreativwirtschaft?"
29.06.2009
Fachkonferenz
"Ökologische Industriepolitik: Der Weg zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum?"
04.12.2008
Podiumsdiskussion
"Ansätze zur Finanzmarkt-
regulierung"
27.11.2008
Fachkonferenz
"Leuchttürme aus dem Süden? Industriepolitik in Baden-Württemberg und Bayern in Zeiten der Globalisierung"
29.10.2008
Konferenz
"Industriepolitik in den neuen Bundesländern - Lehren der Vergangenheit, Herausforde-
ungen für die Zukunft"
Publikationen:
FES Moderne Industriepolitik Thesenpapier
"The Green New Deal Finanz- und Wirtschaftskrise als Chance für eine ökologische Wirtschaftspolitik"


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Unter klimapolitischer Sicht wird das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weltweit als vorbildlich angesehen. Des Weiteren gilt das EEG als Paradebeispiel für eine moderne und strategisch ausgerichtete Industriepolitik. Die entscheidenden Hebel des EEG sind die Anschluss-, Abnahme- und Mindestvergütungspflicht für Wind- und Solarstrom. Als Folge der hohen Planungssicherheit für Investoren erweist sich das Instrument des EEG effizienter als der von vielen Ökonomen bevorzugte ausschließliche Handel mit Emissionsrechten. Zwar schneiden Wind- und Solarstrom im kurzfristigen Kostenvergleich mit traditionellen Energiequellen noch schlecht ab, aber langfristig sind sie die billigsten Energieträger. Wenn man die Folgekosten der CO2-Emissionen mit einrechnet, sind sie bereits heute günstiger als fossile Energiequellen. Hinzu kommt, dass das EEG einen wesentlichen Beitrag geliefert hat, damit Deutschland heute von seiner Vorreiterrolle auf dem Weltmarkt für erneuerbare Energietechnologien profitiert.
Studie
"Die ökologische Industriepolitik Deutschlands am Beispiel der Solar- und Windindustrie - Musterschüler oder Problemkind?"

Kurzinformation
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Industriepolitik ist ein mehrdimensionaler Begriff. Unterschiedliche Politikfelder sind mit einer Vielzahl von Ebenen verwoben. Darunter leidet die politische Steuerung. Hinzu kommt die Veränderung der Rahmenbedingungen durch die Globalisierung. Sie erschwert die Gestaltung der Industriepolitik. Um die Koordination effizienter zu machen, müssen die Steuerungsmechanismen Markt, Hierarchie und Netzwerke weiterentwickelt werden. Funktionsfähige Märkte müssen gestaltet, die industriepolitische Kompetenz staatlicher Institutionen verbessert und eine gezielte Netzwerksteuerung betrieben werden.
FES Moderne Industriepolitik Studie
"Moderne Industriepolitik oder postmoderne Industriepolitiken?"



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Der Ausbruch der Finanzmarktkrise führte zu Reaktionen, die sich noch vor einem Jahr niemand hätte vorstellen können: Banken müssen mit Milliardenbeträgen gestützt werden. Selbst Verstaatlichung ist kein Tabuthema mehr. Weitere Milliarden an Steuergeldern werden aufgebracht, um im Zuge des weltweiten Konjunktureinbruchs ganze Volkswirtschaften vor dem Zusammenbruch zu retten. Die Finanzmarktund Wirtschaftskrise steht am Ende einer langen Phase der Liberalisierung der Finanzmärkte, in der vor allem auf den freien Kapitalverkehr und deregulierte Märkte vertraut wurde.

Allerdings zeigen die Ereignisse der letzten Monate, dass die große Freiheit zu gefährlichen Fehlentwicklungen geführt hat - mit dramatischen Folgen. Um dies für die Zukunft zu verhindern, gilt es nun, tragfähige Strukturen für eine Regulierung der Finanzmärkte zu finden. Mehr Kontrolle durch den Staat ist gefragt. Doch wie viel muss sein? Und wie viel Freiheit braucht die Finanzbranche, um agieren zu können?

Karl Kauermann

Konferenzband
"Ansätze zur Finanzmarktregulierung"



Kurzinformation
FES Moderne Industriepolitik


FES Moderne Industriepolitik Konferenzbericht
"Industriepolitik in den neuen Bundesländern: Lehren der Vergangenheit, Herausforderungen für die Zukunft"





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