Medienpolitik setzt den Rahmen für Information und Aufklärung der Bürger. Sie ist ein zentrales Element unserer demokratischen Ordnung. Die stürmische Entwicklung der Informationstechnologien verlangt von der Medienpolitik den technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel zu begleiten und gegebenenfalls zu steuern.
Neue Arbeitsplätze durch neue Technologien

Die Informationstechnologien bieten neue Wachstumschancen, können zur Sicherung des Standortes Deutschland beitragen und neue Arbeitsplätze schaffen. Es ist Aufgabe der Politik, diese Chancen zu nutzen, zugleich aber eventuelle Risiken im Auge zu behalten.
Mehr Demokratie durch mehr Transparenz

Die neuen Medien erleichtern den Zugang zu Informationen, bieten mehr politische Partizipationsmöglichkeiten und größere Transparenz. Diese Vorzüge müssen erkannt und zur Stärkung demokratischer Strukturen genutzt werden. Nur so kann eine "Informationsgesellschaft" demokratisch und sozial ausgewogen gestaltet werden. Die Politik muss die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen transparent machen. Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation, die allen Bürgern ermöglicht werden muss. Voraussetzung dafür ist ein erleichterter Zugang zu den "Neuen Medien" und insbesondere zum Internet.
Medienpolitische Fachkompetenz

Die Friedrich-Ebert-Stiftung begleitet diese Entwicklung mit medienpolitischen
Fachkonferenzen, Podiumsdiskussionen, Fachgesprächen und die Veröffentlichung von Gutachten und Analysen zu aktuellen Themen der Medien.
Hier stellen sich hochrangige Vertreter der Telekommunikationsbranche, der Medienwirtschaft, des Rundfunks, der Printmedien und der Medienwissenschaft sowie Medienbeauftragte aus der Politik der Diskussion. Die Koordination liegt bei der Stabsabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Kontakt:
Ingrid Richartz
Tel.: 030/26935 - 7058
Fax : 030/26935 - 9229
E-mail: ingrid.richartz@fes.de
Medienpolitik und Journalismus in der FES:
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