Die Biotechnologie ist mittlerweile als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts anerkannt. Sie gilt als Innovationsmotor für Wissenschaft und Forschung und als Antrieb für gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse. Die Entwicklungen werden von intensiven Diskussionen über Chancen und Risiken dieser noch jungen Technologie begleitet. Insbesondere im Bereich der Biomedizin und Gentechnologie stehen sich Befürworter und Gegner neuer Verfahren und technischer Möglichkeiten aus allen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Lagern gegenüber.
Vor allem notwendige rechtliche und ethische Abwägungen fordern Entscheidungsträger und Gesellschaft immer wieder heraus. Dies zeigte sich zuletzt wieder eindrucksvoll bei der Debatte um die Neuregelung des Gesetzes zum Import embryonaler Stammzellen (Plenarprotokoll vom 11. April 2008).
Die komplexen Themen aus der Bio- und Gentechnologie erfordern einen aufmerksam moderierten Dialog, an dem Vertreter aller gesellschaftlichen Bereiche zu beteiligen sind.
Dieser Herausforderung stellt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie leistet mit unterschiedlichen Diskussionsforen einen Beitrag für eine sachliche Debatte über zentrale Fragen der Bio- und Gentechnologie. Besonderes Augenmerk legt die Friedrich-Ebert-Stiftung dabei auf Diskussionen, die über den nationalen Rahmen hinaus führen.
Öffentliche Konferenzen
Hochrangige Vertreter aus Politik, Forschung, Recht und Ethik referieren auf den Konferenzen über grundlegende Fragen und aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Bio- und Gentechnologie. Podiumsdiskussionen geben dem Publikum die Möglichkeit zur direkten Auseinandersetzung mit den Referenten.
Hintergrundgespräche
In Hintergrundgesprächen bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung namhaften Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Ärzteschaft sowie Experten aus weiteren gesellschaftlichen Gruppen eine Plattform zum unmittelbaren Austausch mit den Entscheidungsträgern aus Parlament und Regierung. Die Teilnehmer des Gesprächskreises werden persönlich eingeladen.
Mit Wolf-Michael Catenhusen, Staatsekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) a. D., konnte einer der kompetentesten Experten auf dem Gebiet als Anchorman der Veranstaltungen gewonnen werden.
Die Koordination liegt bei der Stabsabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Kontakt:
Dr. Philipp Fink Tel.: 030/26935-7062
Fax: 030/26935-9229
Email: philipp.fink@fes.de